Offener Anfang

Liebe Eltern,

im Zuge der Verbesserung der Unterrichtsqualität startet die Ernst-Reuter-Schule ab Januar mit einem „Offenen Anfang“ in den Schultag. Diese Neuerung bezeichnet die Zeitspanne zwischen dem Eintreffen der Kinder im Klassenraum und dem tatsächlichen Unterrichtsbeginn zwischen 7.45 und 7.55 Uhr. Er ist ein wichtiger Baustein des Schulalltags, der damit nicht nur zeitlich gleitend, sondern vor allem schülergerecht, spielerisch und entspannt beginnt. Die Kinder sind auf diese Weise besser in der Lage, ausgeglichen, lern- und aufnahmebereit den neuen Schultag zu beginnen.

Unsere Schulpforte ist morgens bereits ab 7.30 Uhr für die Kinder zum Einlass geöffnet. Um 7.45 Uhr ertönt ein Klingelzeichen, das den Beginn des „Offenen Anfangs“ ankündigt und die Kinder auffordert, in die Klassenzimmer zu gehen. Bis dahin herrscht von Seiten der Lehrkräfte keine Aufsicht, die Schülerinnen und Schüler sind allerdings über die Unfallversicherung der ERS-Ankara abgesichert. Die Teilnahme am „Offenen Anfang“ ist den Schülerinnen und Schüler der Ernst-Reuter-Schule freigestellt, d.h. sie müssen nicht um 7.45 Uhr in der Klasse sein, sondern haben die Möglichkeit bis 7.55 Uhr zu unterschiedlichen Zeiten anzukommen. Spätestens zu Beginn der ersten Unterrichtsstunde um 7.55 Uhr muss jedes Kind im Klassenraum seiner Klasse sein, denn erst dann startet der Unterricht.

Der sogenannte „Offene Anfang“ ist  keine zusätzliche Unterrichtszeit. Die Kinder kommen in aller Ruhe im Klassenzimmer an, bereiten ihre Arbeitsmaterialen vor, führen Gespräche miteinander, lesen oder nehmen Kontakt zur Lehrkraft auf. Ziel ist es, die Individualität der Schülerinnen und Schüler zu berücksichtigen, die morgens unterschiedliche „Anlaufphasen“ besitzen.  Folglich ermöglicht dieser „Offene Anfang eine Einstimmung auf den kommenden Unterricht und die Schaffung eines „Abstandes“ zum häuslichen Umfeld.

Die Lehrerinnen und Lehrer nutzen diese Möglichkeit, um die Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern der Ernst-Reuter-Schule  willkommen zu heißen, die Aufsicht vor dem Unterricht im Klassenzimmer zu gewährleisten, Kommunikationsanlässe zu schaffen und die Schülerinnen und Schüler auf den folgenden Unterricht einzustimmen. Dadurch hat die Lehrkraft die Möglichkeit soziale Kontakte zu den Kindern aufzubauen und zu pflegen, was eine Verbesserung des pädagogischen Verhältnisses ermöglicht. Letztendlich haben so auch die Lehrerinnen und Lehrer einen stressfreien Einstieg in den Tag.

Ich danke allen Lehrerinnen und Lehrer für Ihr zusätzliches Engagement. Dies zeigt, dass die Kolleginnen und Kollegen sehr viel leisten, um die Unterrichtsqualität der ERS-Ankara zu steigern.

Herzliche Grüße

Dr. Daniel Georg Bauer